Schadprogramme – Gefahren im Netz erkennen und vermeiden


Es passiert schneller als man denkt. Gerade wer sich viel im Internet bewegt, geht auch immer wieder das Risiko ein seinen PC mit Schadsoftware zu infizieren. Und davon gibt es die unterschiedlichsten Varianten mit den unterschiedlichsten Infektionswegen. Schauen wir uns doch mal an, wie es früher war und wie es heute ist. Worauf muss man achten, damit der PC sauber bleibt?

Infektionen mit Schadsoftware vermeiden

Virenschutz am PCDie klassischen Viren oder trojanischen Pferde, wie sie früher häufig im Umlauf waren, gibt es heute kaum noch. Die Schadsoftware von heute ist in den meisten Fällen nicht darauf ausgelegt möglichst viel Schaden anzurichten, sondern es geht um das Sammeln von Informationen, wie z.B. Bankdaten.

Außerdem sind die Schadprogramme längst in der Lage über das Internet neue Funktionen nachzuladen und entwickeln sich ständig weiter. Genau wie die Schädlinge sich verändert haben, sind auch die Infektionswege heute andere als noch vor ein paar Jahren.

Infektionen mit Schadsoftware sind überall möglich

Waren Viren und Co. zu Beginn noch auf die tatkräftige Unterstützung der Anwender angewiesen, so ist das bei aktuellen Schadprogrammen nicht mehr unbedingt der Fall. Anfangs konnte man seinen PC über verseuchte Disketten oder CDs mit Viren oder Trojanern infizieren. Dann kam das Internet und die Programmierer von Schadsoftware fanden natürlich schnell neue Wege die Möglichkeiten der globalen Vernetzung zu nutzen.

Der nächste Schritt waren dann Viren per E-Mail. Dieser Weg wird auch heute noch gern verwendet. Man schreibt eine interessante E-Mail, die den Empfänger dazu veranlassen soll, die angehängt Datei zu öffnen. Zum Beispiel in dem man auf Fotos oder eine enthaltene Rechnung hinweist.

Programmierung SchadsoftwareÖffnet man dann den E-Mail-Anhang ist es auch schon passiert. Der Rechner ist mit einer Schadsoftware infiziert, die sich nun im Verborgenen an die Arbeit macht. Eine weitere beliebte Methode seinen Rechner mit Schadsoftware zu infizieren ist der Download von Software. Nützliche Freeware-Programme gibt es im Internet auf unzähligen Webseiten zum Download. Doch hier gibt es leider auch schwarze Schafe, bei denen die Software mit schadhaftem Code verseucht ist.

Lädt man sich ein solches Programm herunter und führt es auf dem eigenen Computer aus, infiziert man seinen PC natürlich gleichzeitig auch mit der erhaltenen Schadsoftware. Daher sollte man sich vor dem Download die Webseite genau anschauen.

Gibt es Informationen zum Datenschutz, ist ein ordentliches Impressum vorhanden, bietet die Webseite eine verschlüsselte Verbindung und/oder ist die Webseite durch Antivirus-Software geschützt?

Schauen wir uns als Beispiel einfach mal die Online-Casino Webseite slotsheaven.com Österreich an: Die Webseite besitzt das Norton Secured-Siegel und bestätigt mit diesem Zertifikat, dass die Webseite gegen Schadsoftware geschützt ist. Außerdem verfügt die Webseite über ordentliche Informationen zum Datenschutz und setzt sichere Zahlungsmethoden ein. So soll es sein.

Denn inzwischen reicht es auch schon aus, eine verseuchte Webseite aufzurufen, um sich Schadsoftware auf den eigenen Computer zu laden. Nachdem eine Webseite gehackt wurde, werden z.B. Werbebanner gegen manipulierte Banner ausgetauscht und verbreiten nun Schadsoftware an die ahnungslosen Besucher.

Ganz wichtig: aktuelle Antivirus-Software

Dabei kann man mit wenigen Maßnahmen das Risiko einer Infektion mit Schadsoftware deutlich vermindern. Es sollte selbstverständlich sein, dass man auf dem eigenen Rechner ein Antivirus-Programm installiert hat und dieses Programm auch aktiv und aktuell hält. Zusätzlich sollte man die Finger von zwielichtigen Webseiten lassen. Downloads von Freeware oder Demo-Versionen kann man über namhafte Webseiten wie z.B. Chip.de oder Computerbild.de erledigen. So kann man sich sicher sein, dass die heruntergeladene Software auch wirklich virenfrei ist. Und das man keine Anhänge an E-Mails einfach unbedacht öffnet, sollte jedem inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen sein.