Virenschutz auf dem PC – Wie wichtig ist er wirklich?

Virenscanner spalten die Nutzer von Computern und Mobilgeräten. Die einen sehen sie als unverzichtbaren Schutz der Digitalgeräte an. Die anderen halten sie dagegen für überflüssige Ressourcen-Fresser. Aber was trifft zu? Ist ein Antivirusprogramm heutzutage wirklich noch zeitgemäß oder ist es unnötig geworden?

Was sind Virenscanner überhaupt?

Virenschutz am PC ist wichtig

Virenscanner sind Schutzprogramme, deren Ziel es ist die Computer, Smartphones und Tablets der Nutzer vor unerwünschter Malware sicher zu machen. Dazu scannen die Programme die Aktivitäten der Nutzer und überprüfen, welche Daten verschickt und empfangen werden.

Sie vergleichen die Scans mit einer Datenbank bekannter Schadprogramme und schlagen Alarm, wenn sie Auffälligkeiten feststellen. Gefährliche Daten werden dann direkt blockiert und entfernt, um den PC oder das Mobilgerät sauber zu halten und die persönlichen Daten der Nutzer zu schützen.

Gründe für ein Antivirusprogramm

Malware kann überall lauern und ist nicht immer als Schadsoftware erkennbar. Mal verbirgt sie sich im Anhang einer E-Mail, mal wird sie dem Nutzer beim Besuchen von Casino-Webseiten als Start-Client zum Download angeboten. Wobei es durchaus auch saubere Casino-Webseiten, wie das Lucky Nugget Casino, gibt.

Ein Antivirusprogramm ist mit verschiedenen Scan-Routinen ausgestattet, die es erlauben die harmlosen Daten von Viren und Trojanern zu trennen und die gefährlichen Programme direkt rauszufiltern, bevor sie ihren Weg auf ein Gerät finden.

Auch wenn eine Datei beispielsweise über einen USB-Stick auf einen PC gespielt wird, bleibt der Scanner aktiv. Die Software reagiert, sobald die Schadprogramme versuchen, unerwünschte Daten herunter zu laden oder unerlaubte Uploads zu machen. Die Vorteile von Virenscannern sind also:

  • Erkennen getarnter Schadprogramme
  • Ständiger Scan von Downloads und Uploads
  • Automatisches Blockieren unerwünschter Dateien und Prozesse

Gründe gegen ein Antivirusprogramm

Damit Antivirusprogramme ihre Arbeit richtig machen können, müssen sie sehr tief in die Routinen eines Betriebssystems eingreifen. Sie werden als einer der ersten Prozesse beim Hochfahren gestartet und tasten nach und nach alle anderen Prozesse ab. Gleichzeitig ist es notwendig, dass sie ständig in Betrieb sind, um einen Computer oder ein Mobilgerät zu schützen.

Darum müssen jedes Mal feste Ressourcen abgetreten werden, die dann zum Beispiel beim Spielen von Videospielen fehlen. Damit die Virenscanner aktuell bleiben, sind auch regelmäßige Updates notwendig, die einen PC oder ein Tablet zusätzlich verlangsamen.

Darüber hinaus schalten die Programme oft Sicherheitsroutinen im Betriebssystem aus, um richtig arbeiten zu können. Dadurch machen sie das Gerät aber angreifbar für Hackerangriffe und neue entwickelte Schadprogramme, die die Scanner bisher noch nicht kennen. Zusammenfassend sind die Nachteile von Virenscannern:

  • Starker Verbrauch an Ressourcen
  • Verlangsamung des Betriebssystems
  • Die Programme erzeugen manchmal Schwachstellen in der Sicherheit

Ist ein Virenschutz wirklich sinnvoll?

Antivirusprogramme haben zwar ihre Nachteile. Allerdings bieten sie auch einen Schutz, der besonders wichtig ist, wenn die Nutzer mit ihren Geräten häufig im Internet unterwegs sind. Moderne Betriebssysteme sind mittlerweile mit eigenen Schutz-Apps ausgestattet. Diese arbeiten in der Regel aber nur sehr oberflächlich und sind deshalb keine ausreichende Absicherung vor Malware.

Darum sollten Nutzer die Sicherheit ihrer persönlichen Daten verbessern, indem sie ihren PC oder ihr Mobilgerät mit einem Virenscanner bestücken. Das Risiko eines Virenbefalls wird dadurch deutlich verringert. Durch die regelmäßigen Updates bleibt der Virenscanner dann aktuell, um auch gegen neue Malware immer effektiv vorgehen zu können.

Hat Dir der Artikel geholfen? Dann teile ihn mit anderen!